Temperaturverläufe der Solaranlage

 

Bild 1 & 2 Anlagenstart - Bild 3 Tagesverlauf

 

Bild 4 zeigt die Beladung des Puffers unten

Bild 5 zeigt die Beladung des Puffers oben

 

Bilder 6 bis 9 zeigen den Verlauf nachdem die Puffertemperatur nachts weiter abgesunken war, bis die Anlage wieder auf Sommerbetrieb umschaltet.

Volumenströme

 

Text zu Bild 1


Vormittag. Die Solaranlage bringt noch keine Leistung. Die Puffertemperaturen sind unten, dies ist der Normalzustand ohne Solar, bei relativ großer Heizleistung.


Der BIV-Mischer der Radiatorheizung entnimmt oben aus dem Puffer 250 l/h, aus dem oberen Drittel 50 l/h

Der BIV-Mischer der FBH entnimmte oben 70 l/h und aus dem oberen Drittel 530 l/h.


Da der Radiatorrücklauf so gut wie immer in den Puffer geht, hält sich dadurch die Temperatur in Puffermitte auf 31°C.

 

Text zu Bild 2


Die Solaranlage beginnt Leistung zu bringen.


Die 500 l/h 30 Grad warmes Wasser mischt sich mit den 300 l/h des Radiatorrücklaufs zu 32,7°C.


Vom Rücklauf der FBH gelangen jetzt nur noch 100 l/h in den Puffer, der Rest geht direkt zur Solaranlage.

Die Temperaturerhöhung von 3 K ist so gewollt. Die SA beginnt ab 3 K über Puffer unten mit der Förderung, ab 5 K steigt die Leistung der Pumpen.


Der Volumenstrom aus dem oberen Pufferbereich sinkt, und damit auch die angeforderte Leistung des Brenners.

 

Text zu Bild 3


Die SA steigert die Leistung. Die Temperaturdifferenz zwischen RL und VL steigt erst an wenn die Förderleistung 1000 l/h übersteigt. Die SA fördert also immer noch möglichst viel Wasser mit geringer Temperatur, um die Verluste zu reduzieren.


Die Temperatur in Puffermitte steigt kaum an, dafür wird aber das kalte Wasser unten im Puffer bald aufgebraucht sein.


Für die FBH reicht aber jetzt die Temperatur aus, so dass diese nun ohne zusätzliches heißes Wasser vom Puffer oben auskommt.


Mit einem einfachen 3-Wege-Mischer der nur Puffer oben plus RL mischt, müsste jetzt immer noch oben heißes Wasser entnommen werden.

 

Text zu Bild 4


Die SA steigert die Leistung weiter. Die Temperaturdifferenz zwischen RL und VL steigt an. Die SA hat das kalte Wasser unten im Puffer aufgebraucht und die Temperatur steigt unten im Puffer an. Der RL der SA steigt an, weil sich nun der RL der FBH und das warme Wasser unten aus dem Puffer mischen. Es wird also weiterhin das kälteste zur Verfügung stehende Wasser erwärmt. Wenn die Friwa laüft fällt die Temperatur des SA-RL drastisch ab, da dieses Wasser auch direkt zur SA gepumpt wird.


Die Temperatur in Puffermitte steigt nun kräftig an, im Puffer unten wird bald die Solar VL Temperatur erreicht sein.

 

Text zu Bild 5


Die SA steigert die Leistung weiter. Die Temperaturdifferenz zwischen RL und VL steigt weiter an.


Der Puffer wird immer wärmer, die Radiatorheizung braucht jetzt nur noch 200 l/h vom oberen Pufferbereich.


Der Volumenstrom vom Puffer zur FBH wird wegen der steigenden Temperaturen in Puffermitte immer kleiner. Dadurch steigt auch die Temperatur des Rücklaufs zur SA immer schneller an.

 

Text zu Bild 6


Die SA steigert die Leistung weiter. Die Temperaturdifferenz zwischen RL und VL steigt weiter an.


Der Puffer wird immer wärmer, die Radiatorheizung braucht jetzt nur noch 150 l/h vom oberen Pufferbereich.


Der Volumenstrom zur FBH wird wegen der steigenden Temperaturen in Puffermitte noch kleiner.

 

 

Text zu Bild 7


Diese Beispiel soll zeigen, dass eine Pufferentnahme oben vor allem bei geringerer Heizleistung nicht notwendig ist, wenn die Solaranlage die Vorlauftemperaturen der Radiatoren erreichen kann. Die noch höhere Temperatur für die Frischwasserbereitung muss dann weiterhin vom Brenner bereitgestellt werden. Im Frühjahr und Herbst kann die SA die Heizung unterstützen weil hier auch niedrigere Temperaturen ausreichen.


Würde man immer oben das Heizungswasser entnehmen, müsste der Brenner immer nachhelfen. Bei einem getrennten Bereitschaftsvolumen für das WW kann man dieses Problem umgehen, kann dieses Wasser dann aber nicht zum Heizen benutzen.

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